Der Wohnungsbau-Turbo entpuppt sich als Papier-Tiger

Zur Berichterstattung des NDR, dass seit Herbst letzten Jahres in Hamburg noch keine einzige Wohnung nach Paragraf 246e BauGB (>Bauturbo) genehmigt wurde, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Finn Ole Ritter:

„Der aus dem SPD geführten Bundesbauministerium stammende Bauturbo ist als Papier-Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet. Scheinbar ist die Anwendung und Umsetzung in den Bezirksämtern viel zu kompliziert und undurchsichtig. Wir brauchen keine neuen, zusätzlichen Gesetze, die andere Gesetze relativieren, sondern ein gründliches Ausmisten von Regelungen im Bausektor, um schneller und effizienter bauen zu können. Der noch aus der Ära von Klara Geywitz stammende Bauturbo ist ein Bürokratie-Monster im Paragrafen-Dschungel , in dem sich selbst die Hamburger Verwaltung offenbar verirrt hat. Das von dem berühmten Architekten Ludwig Mies van der Rohe stammende Zitat „less is more“ lässt sich leider auch auf Baugesetze anwenden.“