Kein Protestcamp "Bridges of Resistance" auf dem historischen Grund der Moorweide!
Der Landesvorsitzende der FDP Hamburg, Finn Ole Ritter, äußert sich kritisch zu dem geplanten Protestcamp vom 09.-16. Mai auf der Moorweide: "Ein erneutes Camp auf der Moorweide, welches von Gruppierungen organisiert wird, die nachweislich antisemitische Positionen vertreten, ist indiskutabel und darf nicht genehmigt werden."
Die Moorweide ist nicht irgendein Ort in der Stadt, sondern historischer Grund, von wo aus 6000 Juden und Sinti in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden.
Hier wollen Gruppierungen ihr Lager aufschlagen, die nachweislich antisemitische Positionen vertreten, insbesondere die vom Verfassungsschutz beobachtete Thawra (Befürwortung militärischer Aktionen von Hamas und Hisbollah gegen Israel). Bereits beim vorherigen "Palästina Camp" ist es zu Gewalttätigkeiten gekommen. Es handelt sich nicht um eine Protest- sondern um ein Terrorverherrlichungscamp.
Wir befinden uns in einer Zeit des grassierenden und immer gefährlich werdenden Antisemitismus. Wir als Freie Demokraten, erwarten von der Hamburgischen Bürgerschaft, dass sie sich ohne wenn und aber vor Juden und Jüdinnen stellt.
Jüdisches Leben zieht sich zurück, Juden und Jüdinnen fühlen sich auch in Hamburg nicht sicher. Überall auf der Welt, von New York, über London bis Barcelona, sind Juden widerlichen Hass und Angriffen ausgesetzt. Wir haben schon einmal erlebt, wohin das führt.
Wir erwarten nun Taten statt Worte! Das wäre ein überfälliges Signal in schlimmen Zeiten.