Eine Zuckersteuer ist der falsche Weg

Zum Antrag von SPD und Grünen (Drs. 23/2915) zur Einführung einer Abgabe auf Zucker erklärt die Hamburger FDP:

Die Forderung nach einer Zuckersteuer ist der falsche Weg. Statt auf Aufklärung und Eigenverantwortung zu setzen, greifen SPD und Grüne erneut zur Steuerkeule. Neue Verbrauchssteuern treffen am Ende vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen – und sie lösen das Problem nicht.

„Gesunde Ernährung erreicht man nicht durch Bevormundung, sondern durch Bildung und Transparenz. Wer glaubt, komplexe gesundheitliche Fragen mit einer zusätzlichen Abgabe regeln zu können, macht es sich zu einfach“, erklärt Finn Ole Ritter, Landesvorsitzender der FDP Hamburg.

Internationale Beispiele zeigen: Der Effekt von Zuckersteuern auf das tatsächliche Ernährungsverhalten ist begrenzt. Gleichzeitig entstehen neue Bürokratie, höhere Preise und zusätzliche Belastungen für Handel, Gastronomie und Verbraucher. Hamburg braucht jedoch Entlastung statt weiterer Preissteigerungen.

Für die FDP Hamburg ist klar:

- Keine neuen Verbrauchssteuern durch die Hintertür.

- Stärkung von Ernährungsbildung in Kitas und Schulen.

- Mehr Transparenz durch verständliche Kennzeichnung.

- Förderung von Sport- und Bewegungsangeboten in den Stadtteilen.

Wer Gesundheitsförderung ernst meint, muss die Menschen befähigen – nicht bevormunden. Eine Zuckersteuer ist Symbolpolitik auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger.